Initiative – Kinderarbeit stoppen

Foto: Benjamin Pütter

Albtraum ausbeuterische Kinderarbeit

Weltweit müssen 73 Mio. Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten. Sie setzen in Bergwerken und Steinbrüchen ihr Leben aufs Spiel, schuften auf Plantagen oder in Fabriken, nähen billige Kleidung oder knüpfen von morgens bis abends Teppiche.

Auch in Produkten, die wir hier in Österreich konsumieren, steckt – für uns erstmal unsichtbar – ausbeuterische Kinderarbeit: Im morgendlichen Kaffee, in der Tasse Kakao, in der Schokolade, im Wohnzimmerteppich, im Smartphone etc. Beim täglichen Lebensmittel-Einkauf können wir auf verlässliche Gütesiegel wie Fairtrade achten, da diese aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit vorgehen. Doch was ist mit dem nicht-zertifizierten Löwenanteil und Produkten mit komplizierten Lieferketten wie elektronischen Geräten?

Fordere Politiker/innen zum Handeln auf!

Um ausbeuterische Kinderarbeit aus den von uns gekauften Produkten zu verbannen, braucht es vor allem eines: Gesetze, die eine bessere Kontrolle von Herstellungsbedingungen verordnen.
Daher fordern wir die verantwortlichen Politiker/innen auf, für eine gesetzlich verbindliche Verankerung von umfassenden menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten einzutreten. So kann wirkungsvoll gegen ausbeuterische Kinderarbeit und andere gravierende Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen vorgegangen werden. Ab 29. April kannst du auf www.kinderarbeitstoppen.at E-Mails an die Abgeordneten zum österreichischen Nationalrat, Bundesrat und die Kandidat/innen zur Wahl ins Europäische Parlament senden.

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