Indien – Überleben am Rande der Gesellschaft zu Zeiten von COVID19

So sah die Arbeit unserer Projektpartner/innen vor Corona aus.

Unsere Partnerorganisation Medical Mission Sisters arbeitet in Bihar, Hajipur mit den Mahadalits, den „Rattenessern“ – eine der ärmsten und untersten „Kasten“. Die Projektleiteirn Sr. Smita Parmar berichtet über die Situation der Ärmsten und der Projektpartner/innen vor Ort:

„Es wurden über Nacht alle Züge eingestellt und das gesellschaftliche Leben auf Null reduziert. Die Leute fürchten, dass die Märkte schließen müssen. Unvorstellbar in einem Land mit 1.3 Mrd Menschen. Der indische Premierminister Modi verkündete dass der Probelauf diesen Sonntag  super verlief und jetzt wurde der Lockdown um drei Wochen verlängert. Viele Arbeiter/innen, die fern von ihrer Heimat arbeiten sind an den Bahnhöfen gestrandet und versuchen zu Fuß in ihre Dörfer zu kommen. Die Familien hier bei uns im Ort verstecken sie – da viele aus der Gegend um Mumbai kommen wo die meisten COVID-19 Fälle sind. “

Auch unser Team steckt fest. Die DKA-Support-Mitarbeiterin Zabi kann die Ortschaft Shillong nicht mehr verlassen. Sie ist dort nach einem Training das sie für unsere Partner angeboten hat hängengeblieben. Zabi schildert, dass sie glaubte nur kurz weg zu sein – sie hat nur ein Wechselgewand dabei. Ihr Computer ist in der zwei Stunden entfernten Stadt. Gott sei Dank hat sie eine Cousine vor Ort bei der sie jetzt wohnen kann! Andere Kolleg/innen haben auf Homeoffice umgestellt. Über Whatsapp bleiben wir verbunden.

Aufklärungstheaterstücke der Medical Mission Sisters – kurz vor dem Lockdown in Indien – der zumindest bis 14.04. dauern wird:

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1 Kommentar

  1. dear Eva a big thanks for posting our work, creating awareness against corona. yea we have do our part.

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